Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.
Nationales Versorgungsforum Schmerz

Pressemitteilungen 2017

DGS und DSL rufen „Jahr des Tumorschmerz 2017“ aus
PDF Icon Schmerz Patientenumfrage zu Tumorschmerzen gestartet

Berlin, 7. April 2017 – Starke Dauer- und Durchbruchschmerzen können Menschen mit Tumorerkrankungen nachhaltig beeinträchtigen. Sie belasten nicht nur den Alltag und die Lebensqualität, sondern auch den Verlauf der Tumorerkrankung. Noch ist nicht viel darüber bekannt, wie viele Menschen tatsächlich betroffen sind und welche Einschränkungen sie durch die Schmerzen erfahren. Daher starten die ärztliche Fachgesellschaft Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. und die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga (DSL) e.V. im Rahmen der Aktion „Jahr des Tumorschmerz 2017“ eine bundesweite Online-Umfrage. Unter dem Motto „Gemeinsam für eine bessere Versorgung von Patienten mit Tumorschmerzen“ sind alle Betroffenen dazu aufgerufen, unter www.PraxisUmfrage-Tumorschmerz.de teilzunehmen.

PDF Icon Schmerz Infoflyer PraxisUmfrage Tumorschmerz

 

PDF Icon Schmerz Netzwerke für eine bessere ambulante Versorgung

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) präsentiert neue Konzepte Berlin, 31. März 2017 – Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS), die Versorgergesellschaft für Schmerzpatienten, präsentierte beim diesjährigen Deutschen Schmerz- und Palliativtag, der vom 22. bis 25. März in Frankfurt stattfand, ein neues Konzept für eine bessere ambulante Versorgung von Schmerzpatienten. Die Idee: Es sollen Netzwerke gebildet werden, die alle Beteiligten in der Versorgung und die Patienten miteinander verbinden. Das Konzept wurde zuvor gemeinsam mit Vertretern von Krankenkassen, Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und gesundheitspolitischen Sprechern der Bundestagsparteien beim 2. Nationalen Versorgungsforum Schmerz in Berlin diskutiert.

 

PDF Icon Schmerz Antibiotika wirken gegen Rückenschmerzen
Dänische Wissenschaftlerin mit dem Deutschen Schmerzpreis ausgezeichnet

Frankfurt, 24. März 2017 – Für ihre revolutionären Studien zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde Dr. Hanne Albert, Odense, Dänemark, mit dem DEUTSCHEN SCHMERZPREIS – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2017 in Frankfurt am Main überreicht. Wissenschaftlicher Träger des Preises ist die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS), der Preis wird gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga e.V. verliehen. Er wird von dem Limburger Pharmaunternehmen Mundipharma gestiftet und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Dänische Wissenschaftlerin mit dem Deutschen Schmerzpreis ausgezeichnet

 

PDF Icon Schmerz Cannabinoide in der Medizin – Patienten profitieren von der neuen Gesetzgebung

Frankfurt, 24. März 2017 – Ein neues Gesetz, das der Deutsche Bundestag im Januar verabschiedet hat, erlaubt Ärzten seit 10. März 2017, Cannabinoidhaltige Arzneien zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen zu verschreiben. Von dieser neuen Regelung sollen schwerkranke Menschen profitieren, insbesondere auch Schmerzpatienten. „Wir begrüßen das neuen Gesetz sehr“, erklärt DGS-Vizepräsident Dr. Johannes Horlemann bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages.

 

PDF Icon Schmerz Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2017
Hausärzte und Schmerzmediziner – gemeinsam gegen die Schmerzchronifizierung

Frankfurt, 22.3.2017. „Wir Schmerzmediziner wollen gemeinsam mit den Hausärzten gegen die Chronifizierung von Schmerzen arbeiten“, sagte Dr. Johannes Horlemann, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) beim Pre-Congress des Deutschen Schmerz- und Palliativtages. Unter dem Motto „Hausärzte und Schmerzmediziner – gemeinsam gegen die Schmerzchronifizierung“ fand dort erstmalig eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung der DGS und des Deutschen Hausärzteverbands statt. „Wir wollen Schnittstellen zwischen Hausarzt und Schmerzmediziner aufzeigen, gemeinsam mögliche Lösungen finden und die Zusammenarbeit optimieren“, so Horlemann weiter.

 

PDF Icon Schmerz „Das Leben ist eine Chance, mach was Gutes daraus“
Franz Müntefering spricht über alternde Gesellschaft

Frankfurt, 23.3.2017. Alt werden in Würde und ohne Schmerzen, das sind die beiden wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit, erklärte Franz Müntefering, ehemaliger Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales, in seinem Vortrag zum Thema „Schmerzen in der alternden Gesellschaft“ direkt im Anschluss an die offizielle Eröffnung des 28. Deutschen Schmerz- und Palliativtages. In Deutschland haben wir jetzt schon 4,5 Millionen über 80-Jährige und 12.300 über 100-Jährige. „In 50 Jahren füllen die 100-Jährigen ein Stadion mit 70.000 Plätzen! Um diese Menschen müssen wir uns kümmern. Und wie wir das machen, darüber müssen wir reden, gesamtgesellschaftlich und rechtzeitig“, so Müntefering.

 

Auftakt Pressekonferenz Schmerz- und Palliativtag 2017PDF Icon Schmerz „Schmerzmedizin – Praxis und Theorie der Versorgung“
Die DGS macht sich stark für neue Wege in der Schmerzversorgung

Frankfurt, 22.3.2017. „Wir brauchen neue Wege, um die Versorgung der Schmerzpatienten zu verbessern“, erklärte Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. bei der Auftakt-Pressekonferenz des 28. Deutschen Schmerz- und Palliativtages in Frankfurt. „Gemeinsam mit allen an der Therapie Beteiligten werden wir in naher Zukunft ein Konzept entwickeln, bei dem alle Fachrichtungen eng miteinander vernetzt mit dem Patienten arbeiten sollen“, so Müller-Schwefe. Nur wenn wir es schaffen, die Schmerzmedizin als Querschnittsfach zu betrachten und die Schmerzkompetenz auszubauen, können wir den zahlreichen chronisch erkrankten Schmerzpatienten helfen.

 

PDF Icon Schmerz Schmerzmediziner legen Maßnahmenkatalog vor

Berlin, 21. März 2017. Sofortige Maßnahmen zur Sicherstellung der schmerzmedizinischen Versorgung und ein Ende der in weiten Teilen Deutschlands existierenden Unterversorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen, forderten Schmerzmediziner und Patientenvertreter heute im Rahmen des „2. Nationalen Versorgungsforums Schmerz“. Patienten mit chronischen Schmerzen benötigten eine intensive, spezialisierte und durch verschiedene Disziplinen aufeinander abgestimmte Behandlung. Doch diese würde einem Großteil der Schmerzpatienten vorenthalten, weil strukturelle Versorgungsdefizite jahrelang von der Politik, den Krankenkassen und den Standesvertretungen der Ärzteschaft ignoriert würden, so der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD), die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und die Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL).

 

PDF Icon Schmerz „Schmerzmedizin – Praxis und Theorie der Versorgung“
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2017 in Frankfurt

Berlin, 30. Januar 2017 – Vom 22. bis 25. März 2017 findet im Congress Center Messe Frankfurt der Deutsche Schmerz- und Palliativtag 2017 statt. Unter dem Motto „Schmerzmedizin – Praxis und Theorie der Versorgung“ können Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten und andere medizinische Berufsgruppen die zahlreichen Veranstaltungen nutzen, um über neue Erkenntnisse aus der Schmerzmedizin zu diskutieren und sich fortzubilden. Mit seiner praxisrelevanten Ausrichtung gibt der Deutsche Schmerz- und Palliativtag alltagstaugliches schmerzmedizinisches Wissen und Fähigkeiten an die Hand – direkt aus der Forschung in die tägliche Arbeit. Einen laufend aktualisierten Überblick über das wissenschaftliche Programm finden Sie im interaktiven Sitzungsplaner mit den jeweiligen Tagesübersichten und Informationen zu den einzelnen Sitzungen.

 

PDF Icon Schmerz „Kostenübernahme für Cannabis gesichert“
DSL und DGS begrüßen Gesetz zur vereinfachten Verordnung von Cannabis als Medizin

Berlin, 19. Januar 2017 – Die Deutsche Schmerzliga e. V. (DSL) und die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. (DGS) begrüßen die heutige einstimmige Verabschiedung des Gesetzes zum Einsatz von Cannabis als Medizin im Deutschen Bundestag. Danach können künftig schwerkranke Patienten zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung mit Cannabis-Arzneimitteln versorgt werden.